Dagmar Eichberger

Forschungsinteressen

  • Niederländische Kunst und Kultur zwischen 1400 und 1700.
  • Der Künstler im Spannungsfeld zwischen Hof und Stadt.
  • Niederländische Zünfte und Gilden als Auftraggeber von Altären.
  • Sammlungen, Ausstellungswesen und Geschichte des öffentlichen Museums.
  • Typologie und Altes Testament in der Frühen Neuzeit.
  • Deutsche Kunst des Spätmittelalters und der Renaissance.

Wissenschaftlicher Werdegang

Nach dem Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Archäologie an der Universität Heidelberg (M.A., Dr.phil.) zehnjährige Lehr- und Forschungstätigkeit in Kanada (London: UWO) und Australien (Canberra: ANU & Melbourne: MU). Der Aufbau eines Museumskundekurses an der Universität Melbourne (Postgraduate Diploma in Art Curatorial Studies) führte zu engen Kontakten mit Kollegen an australischen und europäischen Museen und ebenso zur Mitarbeit in kulturpolitischen Gremien und Ausstellungsprojekten (z. B.: Albrecht Dürer). Ein mehrjähriges Forschungsstipendium des Australian Research Council ermöglichte die Erstellung einer sammlungsgeschichtlichen Datenbank für die Inventare Margaretes von Österreich. Diese Forschungsarbeit zum frühen Sammelwesen wurde in Europa weitergeführt und an der Universität des Saarlands als Habilitationsprojekt abgeschlossen (2001). Die Tätigkeit als wissenschaftliche Leiterin eines internationalen Ausstellungsprojektes (Women of Distinction. Margaret of York and Margaret of Austria, Mechelen: 2005) beinhaltete u.a. die Konzeption und Herausgabe eines Katalog-Handbuchs, sowie die Organisation eines internationalen Symposiums. Anschließend Lehrtätigkeiten an den Universitäten von Saarbrücken und Heidelberg, sowie Vertretungs- und Gastprofessuren an den Universitäten von Konstanz und Jena. 2005 in Heidelberg Ernennung zur apl. Professorin mit Lehrdeputat. Mitbegründerin und Vorstandsmitglied (2008-2011) im Arbeitskreis für Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte e.V. (www.ankk.org). Von 2011-2016 Vertretungsprofessorin und Forschungskoordinatorin im EU Projekt ARTIFEX. 2016 bis 2018 Gastkuratorin der Ausstellung Women. The Art of Power in Schloss Ambras, Innsbruck (mit Annemarie Jordan Gschwend) und Mitherausgeberin des Katalogs. 2018 Vertretungsprofessorin an der Universität Gießen (Prof. Silke Tammen) und anschließend für ein Jahr Gastprofessorin an der Universität Wien (2018-2019). Seit WS 2019 wieder am Institut für Europäische Kunstgeschichte in Heidelberg tätig.

Publikationen (Auswahl)

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