Alle Informationen Kooperationen

Wir arbeiten projektbezogen mit verschiedenen universitätsinternen und anderen Einrichtungen aus den Bereichen Kunst und Kultur, Denkmalpflege und sogar Kriminologie zusammen. Die Zusammenarbeit bildet in vielen Fällen eine wichtige Grundlage für die Erforschung themenspezifischer Fragestellungen und trägt dazu bei, Ergebnisse mit einem breiteren Publikum diskutieren zu können. Unsere Studierenden profitieren von den Möglichkeiten bereits während des Studiums, ihren fachlichen Horizont zu erweitern, Einblicke ins Kulturmanagement zu erhalten oder um erste Praxis- oder Berufserfahrungen zu sammeln. Mit unseren festen Kooperationspartner:innen gelingt es uns, unserem Ziel einer lebendigen Kunstgeschichte näher zu kommen.

Gloria & Gloriette Kino

Mit dem GLORIA-Kino – Filmkunst in Heidelberg besteht seit 2021 eine Kooperation. Das Kino ist das älteste noch erhaltene Kino in Heidelberg – 1907 liefen hier die ersten bewegten Bilder über die Leinwand. Heute ist es ein Programmkino mit vielfältigem Angebot, darunter auch unsere Filmreihen. Jedes Semester bieten wir gemeinsam mit dem Gloria-Kino eine Filmreihe mit vier bis fünf Terminen an, im Sommersemester mit eher kurzen Einführungen durch uns, im Wintersemester mit einem Vortrag, immer mit einem anschließenden Publikumsgespräch. Thematisch ergänzen die Reihen teilweise die Lehrveranstaltungen oder sie stehen für sich.

Künstlernachlässe Mannheim

Mit den Künstlernachlässen Mannheim kooperieren wir seit 2019. Es handelt sich dabei um eine seit 2005 existierende und von der Stadt Mannheim geförderte gemeinnützige Stiftung, die einen Förderkreis (eigenständiger Verein) hat und von ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen geführt wird. Grundsätzlich geht es um die Erschließung und das Bewahren regionaler Künstler:innen (rund um Mannheim). Studierende erhalten hier wichtige Einblicke in den praktischen Umgang mit Künstlernachlässen: In Form von Praktika können Kompetenzen in den Bereichen Erfassung und Digitalisierung sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit erlangt werden. Darüber hinaus ist eine wissenschaftliche Vertiefung in Form von Abschlussarbeiten über einzelne (Teil)bestände von Künstler:innen möglich. Aber auch jenseits davon gibt es vielfach Möglichkeiten der Mitarbeit.

LKAs Berlin, Bayern und Baden-Württemberg im Rahmen von HeFäStuS

Ein Großteil des Bestandes der 2021 gegründeten Heidelberger Fälschungs-Studiensammlung HeFäStuS besteht aus Dauerleihgaben, die von den Asservatenkammern der Landeskriminalämter Berlin, München und Baden-Württemberg kommen. Da für die Erforschung der Fälschungen im Rahmen der in HeFäStuS durchgeführten Lehrveranstaltungen Hintergrundinformationen zur Inverkehrbringung und Entlarvung der Objekte notwendig sind, pflegt das Institut über die Leihe hinweg einen stetigen und engen Kontakt zu den Beamt:innen dieser LKAs. Diese werden zudem im Verlauf der Seminare immer wieder im Rahmen von Videokonferenzen zugeschaltet um mittels Kurzvorträgen Einblicke in ihre Werdegänge und ihren Berufsalltag zu geben; zudem stehen sie den Seminarteilnehmer:innen für Fragen zur Verfügung. Gleiches geschieht mit für das jeweils behandelte Thema relevanten Expert:innen (z.B. Verfasser:innen von Werkverzeichnissen, Kurator:innen, Jurist:innen etc.). Mit dem früher am LKA Baden-Württemberg tätigen Kriminalkommissar a.D. Ernst Schöller wird zudem dahingehend kooperiert, dass er seit einigen Jahren regelmäßig einen mehrtägigen Kurs zum „Erkennen von Fälschungen künstlerischer Druckgrafik“ am Institut anbietet; dieser wird sekundiert durch einen ebenfalls seit einigen Jahren regelmäßig angebotenen Workshop, den der Dipl. Restaurator (Univ.)/Conservator Jakob Wedemeyer in HeFäStuS abhält. 

Internationales Filmfestival Mannheim Heidelberg (IFFMH)

Seit 2022 besteht eine Kooperation mit dem 1952 gegründeten Internationalen Filmfestival Mannheim Heidelberg, das zu den wichtigsten Filmfestival Deutschlands zählt. Die Studierenden haben hier mittels besonders vergünstigter Festivalpässe die Möglichkeit, individuell dort vertretene Filme zu sehen. Auf einem gemeinsamen Exkursionstag zu dem Festival werden dann nicht nur weitere Filme geschaut und anschließend diskutiert, sondern es wird auch über die zuvor auf dem Festival gewonnen Eindrücke reflektiert. Außerdem besteht die Gelegenheit, sich mit Verantwortlichen des Festivals auszutauschen. Die Exkursionsteilnehmer:innen halten entweder Referate am Tag selbst oder verfassen Kurzrezensionen zu den gesichteten Filmen des Festivals, welche auf dem Instagram-Kanal des Instituts gepostet werden – somit besteht die Möglichkeit, das Verfassen solcher Filmkritiken zu üben.